FliegFischFlieg: Warum es uns gibt
FliegFischFlieg: Warum es uns gibt

Die Sonne liegt tief über dem Pazifik.
Das Wasser glitzert. Du ruderst in den frühmorgendlichen Geruch des Meeres hinaus. Die Zeit scheint still zu stehen.
Da hörst du einen sirrenden Laut.
Ein Fisch schießt aus seinem Element.
Er breitet seine Flossen aus. Er hebt ab.
Du hörst das Zischen seiner starr aufgestellten Flossen, während er schwerelos durch die Luft segelt. Der Wind trägt ihn weiter und immer weiter. Dann verschwindet er wieder in den Wellen. Ohne besondere Kraftanstrengung hat er sich einen riesigen Vorsprung vor einem Freßfeind verschafft. Ein faszinierendes Bild, das
im Gedächtnis bleibt.

UND EIN ANDERER FISCH, DER GERADE IM MAUL EINES 500 KG THUNFISCHES VERSCHWINDET, DENKT SICH: 
F***CK. WARUM KANN ICH DAS NICHT

FliegFischFlieg arbeitet nach dem Prinzip, wenn alle schwimmen, dann flieg.
WEITER

DIE SONNE LIEGT TIEF ÜBER DEM PAZIFIK. DAS WASSER GLITZERT. 
DU RUDERST IN DEN FRÜHMORGENDLICHEN GERUCH DES MEERES HINAUS. 
DIE ZEIT SCHEINT STILLZUSTEHEN. DA HÖRST DU EINEN SIRRENDEN LAUT. 
EIN FISCH SCHIEßT AUS SEINEM ELEMENT. ER BREITET SEINE FLOSSEN AUS. 
ER HEBT AB. DU HÖRST DAS ZISCHEN SEINER STARR AUFGESTELLTEN
FLOSSEN, WÄHREND ER SCHWERELOS DURCH DIE LUFT SEGELT. 
DER WIND TRÄGT IHN WEITER UND IMMER WEITER. 
DANN VERSCHWINDET ER WIEDER IN DEN WELLEN. 
OHNE BESONDERE KRAFTANSTRENGUNG HAT ER SICH EINEN
RIESIGEN VORSPRUNG VOR EINEM FRESSFEIND VERSCHAFFT. 

EIN FASZINIERENDES BILD, DAS IM GEDÄCHTNIS BLEIBT.

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